Spaziergang mit dem Hund … Regen und Matsch … wo schüttelt sich der Hund danach? Draussen? Natürlich nicht … er wartet bis wir in der Wohnung sind!

Wissen Sie, wie Sie Ihrem Hund beibringen können, sich dort zu schütteln, wo Sie es möchten?

Geht es Ihnen auch so wir mir, dass sich Ihr Hund immer dann schüttelt, nachdem Sie vom langen Spaziergang gekommen sind und Sie gerade die Wohnung betreten haben? Und so ein ausgiebiger Spaziergang verläuft nie trocken, sauber und steril … Das Fell und die Haut des Hundes ziehen den Schmutz der Natur irgendwie „magisch“ an.

In diesem Blogbeitrag werde ich Ihnen erklären, wie Sie schaffen, dass Ihr Hund das Meiste von dem sich im Fell und auf der Haut befindlichen Sand, Schmutz und Unrat vor der Haustüre lässt! So, dass sich Ihr Hund eben dort schüttelt, wo Sie es möchten.

Zusätzlich werde ich Ihnen noch erklären, wie Sie am leichtesten den ganzen Schmutz und Sand entfernen, der sich nach einem nassen und schmutzigen Spaziergang im Fell und auf der Haut Ihres Hundes festhält.

Falls Sie diese Tricks und Tipps schon kennen, dann lade ich Sie zu einer netten Lektüre ein … falls nicht, dann wird es jetzt sehr interessant für Sie.

Können Sie sich vorstellen, was so ein Regenspaziergang an Spuren im Hundefell hinterlässt?

Wenn ich mit meinen beiden Border Collies mindesten 2-3 mal täglich zu einem Spaziergang aufbreche, kommt es leider auch sehr oft vor, dass wir im Regen, Matsch, Schnee auf nassen Wiesen, schlammigen Pfaden oder auch staubtrockene Wegen unterwegs sind.

Jetzt können Sie sich sicherlich auch vorstellen, welche Mengen an Schmutz meine beiden Jungs in deren langem Fell so alles mit in meine Wohnung bringen würden. Doch nicht nur im Fell setzt sich der Dreck fest, auch an den Pfoten, den Ballen und zwischen den Zehen versteckt sich so allerhand Schmutz.

Wenn auch Sie keine Lust dazu haben, mehrmals täglich hinter Ihrem Hund her zu putzen, dann lassen Sie mich Ihnen einen Tipp geben, mit dem Sie sich und Ihrem Hund einen großen (uns sauberen) Gefallen tun können.

Schafft man es, dass der Hund sich vor der Haustüre den Schmutz und das Wasser abschüttelt und nicht direkt danach?

Der Schüttelreflex eines Hundes wird immer dann ausgelöst, wenn der Hund von einer nassen in eine trockene Situation kommt. So auch, wenn er vom regnerischen Spaziergang in den trockenen Hausflur kommt.

Um diesen Reflex zu unterbinden oder eben gezielt auslösen zu können, habe ich Ihnen hier ein paar Tricks und Anregungen aufgelistet:

Bleiben Sie nach einem regnerischen oder schmutzigen Spaziergang noch kurz vor der Haustüre stehen und beobachten Sie Ihren Hund ganz genau. Da Sie schon wissen wie sich ein Schüttelreflex bei ihrem Hund andeutet (lesen Sie hierzu bitte den Blog_04), können Sie dieses Wissen als Training nutzen. Warten Sie bis ich Ihr Hund schüttelt.
Jedesmal wenn sich der Hund nun nach dem Spaziergang schüttelt, sagen Sie ihm kurz davor ein bestimmtes Wort (bei mir ist es das Wort: Brrrr). Dieses Wort können Sie künftig als Auslöser für den Schüttelreflex verwenden.

Denn der Hund verbindet schon nach einer kurzen Zeit ihr ausgesuchtes Wort mit „schütteln“. Da der Hund aber seinen eigenen Charakter hat, haben Sie bitte etwas Geduld mit ihm. Sie haben auch nicht nach 2 Wochen das Schreiben gelernt …

Nachdem ich dann meinen Hunden das Wort „Brrr“ beigebracht hatte und die Jungs mit der Zeit auch den Zusammenhang sehr gut umsetzten, belohnte ich sie jedesmal mit einem Leckerli, sobald sie sich bei „Brrr“ kräftig schüttelten. So assoziiert der Hund nochmals etwas mit dem Schüttelreflex … diesmal sogar etwas Gutes!
Sollten diese Tipps alle nichts nützen, dann gibt es noch einen weiteren nützlichen Tipp, wie Sie den Hund dazu bringen sich zu schütteln. Blasen Sie ihm einfach kurz hinter das Ohr … Dieses Gefühl verursacht bei jedem Hund ein reflexartiges Kopfschütteln. Ist der Hund dann zusätzlich noch nass und schmutzig, wird der natürliche Schüttelreflex auf Nässe ausgelöst und Sie haben Ihr Ziel erreicht.

Weshalb sollte man seinen Hund nach einem „nassen“ Spaziergang jedesmal mit einem großen Badetuch trocken?

Vor allem (aber nicht nur) bei Hunden mit längerem Fell ist es überaus wichtig, den Hund richtig abzutrocknen. Die Kombination aus Feuchtigkeit im Fell und auf der Haut und der Körperwärme ist die ideale Brutstätte und ein perfekter Nährboden für Bakterien … was im Umkehrschluss dann sehr schnell zu schmerzhaften und langwierigen Entzündungen führen kann.

Wenn Sie ihrem vierbeinigen Freund etwas Gutes tun möchten, dann sorgen Sie dafür, dass sein Fell immer sauber und trocken ist

Doch was macht man, wenn der Hund quasi durch und durch voll ist mit Sand, Schmutz und auch Nässe?

Der Spaziergang ist vorbei und der Hund hat sich – dank Ihrem „Schüttel-Wort“ – bereits der oberflächlichen Nässe und Schmutzpartikel entledigt. Doch wie schafft man es nun, dass der tieferliegende und festsitzende Schmutz sich aus dem Fell, den Pfoten und zwischen den Zehen löst, ohne dass dabei der Weg bis zum Badezimmer zu einem Forstweg mutiert?

Nass ist er schon, geschüttelt hat er sich auch, so dass er bis ins Bad kommen kann, ohne Ihnen den ganzen Weg bis dorthin zu verschmutzen.

Dieser Schritt ist nun denkbar einfach …

Lassen Sie Ihren Hund auf die hoffentlich bereits installierte DogShower aufspringen und spülen ihn dann mit einem sanften und warmen Wasserstrahl ausgiebig ab. Achten Sie hierbei auch darauf, dass Sie mit dem warmen Wasser bis auf die Haut vordringen und auch die Zehenzwischenräume mit Wasser ausspülen.

Diese Hundedusche wird ihrem Hund nicht nur den Schmutz vom Körper waschen, sondern kann gerade in der kalten Jahreszeit für eine angenehme und entspannende Erholung sorgen.

Und wenn Sie nun alle meine bisherigen Ratschläge befolgen, dann wird die Hundesuche zum 5-Minuten-Erlebnis und somit schneller als alle anderen Methoden Ihren Hund sauber zu bekommen.

Für Sie habe ich noch ein Video zusammengestellt, damit Sie es nicht nur lesen, sondern auch mit den eigenen Augen sehen können, wie ich es schaffe, meine Hunden bereits vor der Haustüre das Schütteln beizubringen.

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